top of page
  • Instagram
  • LinkedIn

Selbstfürsorge als Führungskraft: Was dein Team von dir lernt

Jennifer Münch
vor 4 Stunden
4 Min. Lesezeit
Zwei Personen an hellem Tisch: eine schreibt ins Notizbuch, die andere hält eine Tasse; warmes Sonnenlicht und Schatten.
Selbstfürsorge beginnt im Führungsalltag: Klare Grenzen, ein bewusster Umgang mit Belastung und regelmäßige Pausen tun dir und deinem Team gut. Bild: Canva Pro

Die Mittagspause fällt mal wieder aus. Eine Rückfrage klärst du schnell selbst, obwohl eigentlich jemand anderes zuständig wäre. Und abends auf dem Sofa beantwortest du noch ein paar Nachrichten. Dauert ja nur eine Minute.


Wenn du eine Praxis oder ein Unternehmen führst, kennst du solche Tage vermutlich. Solange sie die Ausnahme bleiben, denkst du vielleicht kaum darüber nach. Irgendwann gehört das Arbeiten nach Feierabend allerdings so selbstverständlich dazu, dass es dir gar nicht mehr auffällt. Selbstfürsorge als Führungskraft bedeutet auch, solche Gewohnheiten zu hinterfragen: Wie gehst du mit deiner Zeit und deiner Belastung um? Wo brauchst du Entlastung? Und welche Erwartungen vermittelt dein Verhalten dem Team?


„Aber das erwarte ich doch gar nicht von meinem Team.“


Vielleicht kennst du solche Situationen aus deinem Arbeitsalltag: Du möchtest nicht, dass deine Mitarbeitenden regelmäßig Überstunden machen oder nach Feierabend noch auf Nachrichten reagieren. Gleichzeitig sitzt du selbst oft länger im Büro oder lässt die Mittagspause ausfallen.


Was für dich selbstverständlich ist, kann bei anderen Unsicherheit auslösen. Darf ich wirklich pünktlich gehen, wenn meine Führungskraft noch arbeitet? Ist es in Ordnung, eine Pause zu machen, obwohl der Chef durcharbeitet? Auch wenn du das nie von deinem Team verlangen würdest, kann allein dein Verhalten Erwartungen vermitteln, die du gar nicht beabsichtigst.


Natürlich hast du als Führungskraft andere Aufgaben und vielleicht auch andere Arbeitszeiten. Entscheidend ist deshalb nicht, dass du immer mit gutem Beispiel vorangehst und selbst pünktlich Feierabend machst. Viel wichtiger ist, dass deine Mitarbeitenden wissen, woran sie bei dir sind. Sie sollten sich darauf verlassen können, dass ihre Arbeitszeiten und Pausen respektiert werden, unabhängig davon, wie du deinen eigenen Arbeitstag gestaltest.


Selbstfürsorge als Führungskraft: Drei Ansatzpunkte für den Alltag


1. Erreichbarkeit: Nur noch schnell eine Nachricht


Vielleicht kennst du das: Abends fällt dir noch etwas ein, das du nicht vergessen möchtest. Also schreibst du deiner Mitarbeiterin schnell eine Nachricht. Für dich ist das Thema damit erst einmal erledigt. Bei ihr sieht das möglicherweise anders aus. Sie fragt sich, ob du noch heute eine Antwort erwartest, ob die Angelegenheit dringend ist oder ob sie sich morgen darum kümmern kann.

Dabei war es gar nicht deine Absicht, sie nach Feierabend mit der Arbeit zu beschäftigen.


Damit solche Situationen gar nicht erst entstehen, helfen klare Vereinbarungen zur Erreichbarkeit. Besprecht im Team, wann Nachrichten beantwortet werden sollen und wie ihr mit wirklich dringenden Anliegen umgeht. Wenn du selbst gerne abends noch etwas erledigst, kannst du deine E-Mails auch so einstellen, dass sie erst am nächsten Morgen verschickt werden.

Entscheidend ist, dass deine Mitarbeitenden ihren Feierabend genießen können, ohne ständig aufs Handy zu schauen oder sich Gedanken darüber zu machen, ob sie noch reagieren müssen.


2. Belastung: „Sag Bescheid, wenn es zu viel wird.“ Und was passiert dann?


Vielleicht kennst du das: Abends fällt dir noch etwas ein, das du nicht vergessen möchtest. Also schreibst du deiner Mitarbeiterin schnell eine Nachricht. Für dich ist das Thema damit erst einmal erledigt. Bei ihr sieht das möglicherweise anders aus. Sie fragt sich, ob du noch heute eine Antwort erwartest, ob die Angelegenheit dringend ist oder ob sie sich morgen darum kümmern kann.

Dabei war es gar nicht deine Absicht, sie nach Feierabend mit der Arbeit zu beschäftigen.


Damit solche Situationen gar nicht erst entstehen, helfen klare Vereinbarungen zur Erreichbarkeit. Besprecht im Team, wann Nachrichten beantwortet werden sollen und wie ihr mit wirklich dringenden Anliegen umgeht. Wenn du selbst gerne abends noch etwas erledigst, kannst du deine E-Mails auch so einstellen, dass sie erst am nächsten Morgen verschickt werden.


Entscheidend ist, dass deine Mitarbeitenden ihren Feierabend genießen können, ohne ständig aufs Handy zu schauen oder sich Gedanken darüber zu machen, ob sie noch reagieren müssen.


3. Pausen: Warum sie im Alltag manchmal zu kurz kommen


Vielleicht kennst du das: Abends fällt dir noch etwas ein, das du nicht vergessen möchtest. Also schreibst du deiner Mitarbeiterin schnell eine Nachricht. Für dich ist das Thema damit erst einmal erledigt. Bei ihr sieht das möglicherweise anders aus. Sie fragt sich, ob du noch heute eine Antwort erwartest, ob die Angelegenheit dringend ist oder ob sie sich morgen darum kümmern kann.

Dabei war es gar nicht deine Absicht, sie nach Feierabend mit der Arbeit zu beschäftigen.


Damit solche Situationen gar nicht erst entstehen, helfen klare Vereinbarungen zur Erreichbarkeit. Besprecht im Team, wann Nachrichten beantwortet werden sollen und wie ihr mit wirklich dringenden Anliegen umgeht. Wenn du selbst gerne abends noch etwas erledigst, kannst du deine E-Mails auch so einstellen, dass sie erst am nächsten Morgen verschickt werden.

Entscheidend ist, dass deine Mitarbeitenden ihren Feierabend genießen können, ohne ständig aufs Handy zu schauen oder sich Gedanken darüber zu machen, ob sie noch reagieren müssen.


Und was hat das mit deiner Arbeitgebermarke zu tun?


Vielleicht steht auf deiner Karriereseite, dass dir das Wohlbefinden deiner Mitarbeitenden besonders am Herzen liegt. Doch ob dieser Anspruch im Unternehmen tatsächlich gelebt wird, zeigt sich vor allem im Arbeitsalltag.

Können deine Mitarbeitenden ihre Pausen nehmen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben? Wissen sie, dass sie nach Feierabend nicht erreichbar sein müssen? Und was passiert, wenn jemand offen anspricht, dass die Arbeitsbelastung zu hoch geworden ist? Für deine Mitarbeitenden sind das keine Kleinigkeiten. Solche Erfahrungen prägen, wie sie ihren Arbeitsplatz wahrnehmen und wie sie über dein Unternehmen sprechen.


Deine Arbeitgebermarke entsteht deshalb nicht allein durch das, was du nach außen kommunizierst. Mindestens genauso wichtig ist, was deine Mitarbeitenden jeden Tag bei dir erleben. Wenn du als Führungskraft auf gesunde Arbeitsbedingungen achtest, klare Erwartungen formulierst und auch deine eigenen Grenzen ernst nimmst, wirkt sich das auf die Zusammenarbeit im gesamten Team aus. Und genau diese Erfahrungen entscheiden mit darüber, ob dein Unternehmen auch tatsächlich als guter Arbeitgeber wahrgenommen wird.


Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag wurde mittels KI erstellt bzw. überarbeitet.

Kommentare


bottom of page