Netzwerken im Gesundheitswesen als Teil der beruflichen Entwicklung

Warum Netzwerken im Gesundheitswesen Sichtbarkeit, Austausch und neue Möglichkeiten schafft

Der Kalender ist voll, die To-do-Liste scheint sich unaufhörlich zu erweitern, an freie Zeit ist nicht zu denken. Warum also noch Zeit in Netzwerkveranstaltungen investieren? Diese Frage kennen wir nur zu gut. Und dennoch ist unsere Erfahrung als Unternehmerinnen: Gute Kontakte vieles leichter machen können und diese entstehen dort, wo Menschen zusammenkommen und sich austauschen.
Deshalb gehört Netzwerken für uns zur beruflichen Entwicklung.
Gute Arbeit muss auch gesehen werden
Gerade im Gesundheitswesen zählt Vertrauen. Und eine persönliche Empfehlung hat oft mehr Gewicht als ein weiterer Social-Media-Post. Wer regelmäßig im Austausch mit anderen ist, lernt andere Tätigkeitsfelder kennen und wird mit bestimmten Themen oder Kompetenzen in Verbindung gebracht. So entsteht nach und nach ein Bild davon, wer du bist und wofür du stehst.
Ein gutes Netzwerk erweitert den eigenen Blick
Wer eine Praxis führt, gründet oder ein Healthcare-Unternehmen verantwortet, trifft jeden Tag Entscheidungen. Viele davon allein oder innerhalb eines relativ festen Teams. Der Nachteil ist: Irgendwann bewegt man sich zwangsläufig innerhalb der eigenen Erfahrungen und Strukturen. Der Austausch mit anderen kann diesen Blick öffnen. Wie lösen andere Praxen bestimmte Herausforderungen? Welche Erfahrungen haben andere Unternehmerinnen und Unternehmer gemacht? Was hat funktioniert und was vielleicht überhaupt nicht? Oft reicht bereits ein anderer Blickwinkel, um die eigene Situation neu zu bewerten.
Gerade deshalb halten wir Netzwerke für besonders wertvoll, in denen nicht nur Visitenkarten ausgetauscht werden, sondern auch offen über Erfahrungen, Ideen und Herausforderungen gesprochen werden kann.
Warum Netzwerken gerade für Frauen wichtig ist
Frauen sind im Gesundheitswesen stark vertreten, aber nicht automatisch überall dort, wo entschieden, gegründet und gestaltet wird. Umso wichtiger sind Netzwerke, in denen Frauen Erfahrungen und Kontakte teilen, sich gegenseitig empfehlen und einander sichtbar machen. Weil gute Arbeit allein eben nicht automatisch dazu führt, dass die richtigen Menschen davon erfahren.
Kompetenz ist wichtig. Beziehungen sorgen mit dafür, dass sie gesehen wird.
Genau deshalb gibt es #connectWOMENINHEALTH
Mit unserem Netzwerk #connectWOMENINHEALTH möchten wir Frauen aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens zusammenbringen: Ärztinnen, Therapeutinnen, Gründerinnen, Unternehmerinnen und weitere Frauen, die Healthcare mitgestalten. Wir haben in den vergangenen Jahren erfahren wie wichtig Netzwerken im Gesundheitswesen ist: das Zusammenkommen, der offene Austausch und Gespräche über Herausforderungen, die viele von uns aus ihrem beruflichen Alltag kennen. Und deshalb ist unsere Antwort auf die Frage, ob sich die Zeit fürs Netzwerken lohnt, eindeutig: Ja. Weil gute Verbindungen langfristig Möglichkeiten schaffen, die man allein häufig gar nicht planen könnte.




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