Personal Branding: Bevor andere wissen, wofür du stehst, musst du es selbst wissen


Du kannst jeden Tag posten. Gute Fotos machen lassen. Reels drehen, auf LinkedIn präsent sein und versuchen deine Reichweite zu steigern. Aber all das wird ohne Erfolg sein, wenn du dir im Vorfeld nicht die Frage gestellt hast, wofür du eigentlich bekannt sein willst. Bei dieser Frage geht es um dich selbst. Um deine Fähigkeiten, deine berufliche Expertise und deine Ziele.
Was sollen andere mit dir verbinden?
Grundsätzlich kann man sagen, dass eine Personal Brand nicht dadurch entsteht, dass du möglichst viel von dir zeigst. Du musst deine Zielgruppe nicht in deinem Alltag mitnehmen, Privates öffentlich machen. Entscheidend ist, dass du klares Bild davon zeichnest, was du nach außen tragen möchtest.
Welche Expertise möchtest du besetzen?
Für welche Themen möchtest du bekannt sein?
Welche Haltung vertrittst du dabei?
Was unterscheidet deine Sichtweise oder deine Arbeitsweise von anderen?
Und ganz konkret: Mit welchem Angebot möchtest du von den richtigen Menschen gefunden und angefragt werden?
Klar positioniert
Gerade beim Thema Personal Branding gibt es häufig eine Sorge: Wenn ich mich klar positioniere, lege ich mich dann nicht viel zu sehr fest? Dazu folgendes:
Eine gute Positionierung macht dich nicht kleiner, aber sie hilft anderen, dich einzuordnen. Wenn du dazu mehr lesen willst, empfehlen wir dir unseren Beitrag zum Thema Positionierung.
Wenn du weißt, wofür du stehen willst, wird Kommunikation leichter
Ist die eigene Positionierung einmal sauber herausgearbeitet, verändert sich auch der Blick auf die Kommunikation. Die Frage „Was soll ich heute posten?“ verliert an Bedeutung, weil du nicht jedes Mal bei null anfängst. Du kennst deine Themen, weißt, welche fachlichen Inhalte zu dir und deinem Angebot passen und welche persönlichen Einblicke du geben möchtest. Das heißt nicht, dass jeder Beitrag nach demselben Muster funktionieren muss. Im Gegenteil. Eine Personal Brand darf unterschiedliche Seiten zeigen, Geschichten erzählen, Haltung haben und auch mal überraschen. Genau das macht sie persönlich.
Problematisch wird es eher, wenn man sich zu stark daran orientiert, was andere gerade machen. Dann ähneln sich plötzlich die Hooks, die Themen, die Fotos und irgendwann sogar die Sprache. Dabei liegt ein wesentlicher Teil einer Personal Brand genau in dem, was sich nicht kopieren lässt: deiner Erfahrung, deiner Art zu arbeiten, deiner Meinung und deinem Blick auf die Dinge. Daraus entsteht guter Content sehr viel natürlicher als aus dem nächsten Trend.
Instagram, LinkedIn, die eigene Website, Fotos oder bestimmte Formate kommen deshalb für uns erst im nächsten Schritt. Sie geben deiner Personal Brand eine Bühne und sorgen dafür, dass sie sichtbar wird. Die eigentliche Arbeit haben sie dir allerdings nicht abgenommen. Denn bevor du entscheidest, wo und wie du kommunizierst, sollte klar sein, was du vermitteln möchtest. Wenn Menschen mit der Zeit verstehen, was du kannst, wofür du stehst und warum sie mit einem bestimmten Thema ausgerechnet zu dir kommen sollten, hat Personal Branding seinen Job gemacht.
Anmerkung der Redaktion: Teile des Textes wurden mit KI überarbeitet.

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